Corona-Modellregion im Kreis Paderborn startet

Die Stadt Paderborn und das Umfeld

Corona-Modellregion im Kreis Paderborn startet

Im Kreis und in der Stadt Paderborn dürfen ausgewählte Sportstätten wieder öffnen. Die Modellregion für Corona-Lockerungen im Sport ist gestartet, da der Inzidenzwert konstant unter 100 liegt.

Der Ahorn-Sportpark und einige Schwimmbädern in der Stadt und im Kreis dürfen wieder öffnen. Allerdings gelten dort Einschränkungen: Die Besucherzahlen müssen deutlich unter denen des Normalbetriebs liegen. Außerdem sind teilweise nur Teile der Sportstätten wieder in Betrieb, einige Bereiche müssen weiterhin geschlossen bleiben.

Die Voraussetzung für den Eintritt ist ein negativer Coronatest, der nicht älter als 48 Stunden ist. Auch ein Nachweis einer vollständigen Genesung oder einer Impfung kann vorgezeigt werden. Außerdem sollen Besucher digital mit der Luca-App einchecken.

Schrittweise Öffnung der Schwimmbäder

Zu den geöffneten Schwimmbädern zählen die Schwimmoper und das Hallenbad in Delbrück. In der Sporthalle Mühlenschule in Hövelhof darf wieder ausgewählter Vereinssport betrieben werden. Die Stadt und der Kreis Paderborn planen, andere Hallen- und Freibäder schrittweise zu öffnen, abhängig vom Wetter und den technischen Voraussetzungen.

Das Modellprojekt ist für mindestens vier Wochen geplant - allerdings nur, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 100 bleibt.

Start der Modellregion musste verschoben werden

Ursprünglich sollte die Modellregion ab dem 19. April starten. Da die Inzidenzzahlen zu hoch waren, musste das Projekt verschoben werden.

Kreis und Stadt hatten bei ihrer Bewerbung den Fokus auf den Bereich Sport gelegt. Das Vorhaben soll wissenschaftlich begleitet werden, um Erkenntnisse für Öffnungen im Sport zu gewinnen.

Auch andere OWL-Kreise wie Lippe und Höxter hatten sich beworben. Sie kommen als Corona-Modellregion aber nicht zum Zug.

Stand: 26.05.2021, 10:07