Neues Parkleitsystem für Paderborn

Das Bild zeigt Hände, die ein Smartphone halten. Im Hintergrund stehen mehrere Autos.

Neues Parkleitsystem für Paderborn

  • Sensortechnik soll Parkplatzsuche erleichtern
  • Weniger Stickstoffoxid-Belastung
  • Bund investiert 800.000 Euro

Die Parkplatzsuche ist in Paderborn oft zeitintensiv und verschmutzt die Umwelt - auf der Suche nach Parkmöglichkeiten drehen Autofahrer viele "Extrarunden". Mit einer neuen Sensortechnik will die Stadt die Situation verbessern und dadurch den Ausstoß von Stickstoffoxid vermindern.

In Parkplätze am Straßenrand und auf dem Domplatz sollen Funksensoren eingebaut werden. Wenn ein Parkplatz belegt ist, senden sie diese Info an eine Zentrale.

Parkplatz-Infos per App

Für 50 Prozent der städtischen Parkplätze werden schon heute mit verschiedenen Systemen erfasst - so werden zum Beispiel automatisch Ein- und Ausfahrten gezählt. Das vorhandene System soll nun verbessert und aufgerüstet werden.

So sollen künftig alle freien Parkplätze in einer App erfasst werden und für jeden Autofahrer abrufbar sein. Auch die Bezahlung soll in Zukunft darüber abgewickelt werden.

Parkplatzsuche verschmutzt die Umwelt

Experten vermuten, dass ein Autofahrer durchschnittlich zehn Minuten benötigt, um einen Parkplatz zu finden. Dabei bläst sein Pkw Kohlenstoffdioxid in die Luft.

Und genau das gilt es in Paderborn zu vermeiden, denn die Stadt überschreitet die zulässigen Grenzwerte für Stickstoffoxid. Es gibt bereits einen Luftreinhalteplan.

Bund stellt 810.000 Euro bereit

Das neue Parksystem soll die Maßnahmen unterstützen. Dafür steuert das Bundesministerium für Verkehr 810.000 Euro bei.

Langfristig soll damit die Luftverschmutzung verringert und ein Diesel-Fahrverbot vermieden werden.

Stand: 18.01.2019, 10:21