Paderborn: Domglocken komplett durch Spenden finanziert

Neue Glocken auf Schwerlast-Zug

Paderborn: Domglocken komplett durch Spenden finanziert

Die beiden neuen Glocken des Paderborner Doms sind komplett durch Spenden finanziert worden. Das hat das Erzbistum am Mittwoch (05.09.208) bekannt gegeben.

Privatleute, Unternehmen, Vereine und Institutionen hätten etwa 300.000 Euro aufgebracht, um die Herstellung der beiden neuen Bronzeglocken zu ermöglichen. Sie seien damit komplett durch Spenden finanziert worden, hieß es vom Bistum.

Fingerspitzengefühl beim Einbau gefragt

Beide tonnenschweren Glocken waren Ende Mai (29.05.2018) per Schwerlastkran und viel Fingerspitzengefühl in den Turm des Paderborner Doms gehievt worden. Ein enges Fenster in 35 Metern Höhe diente dabei als Zugang ins Innere.

Einbau wurde minutiös geplant

Die Vorbereitungsarbeiten liefen bis spät in die Nacht unter Scheinwerferlicht, damit der Einbau der Glocken reibungslos ablaufen konnte. Dazu waren der Bereich um den Dom und der Anfahrtsweg für den Schwertransport gesperrt worden.

Die 13,5 Tonnen schwere "Christus"-Glocke hat einen Durchmesser von fast drei Metern. Die kleinere Marienglocke hat "nur" gut einen Meter Durchmesser. Am 22. Juli läuteten sie erstmals - pünktlich zum 950-jährigen Weihejubiläum der Domkirche.

Stand: 05.09.2018, 15:40

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