Bilanz der Deutschen Großbäckereien in Gütersloh

Brotüberschuss beim Bäcker

Bilanz der Deutschen Großbäckereien in Gütersloh

  • Brotverbrauch von 20 Milliarden Euro bundesweit
  • Anteil von Kleinbäckereien sinkt
  • Trend: vegane Wellnessbrote, wenig Salz

Das Geschäft von Großbäckereien läuft sowohl in Ostwestfalen-Lippe als auch bundesweit gut. Am Mittwoch (18.09.2019) zog der Verband der Deutschen Großbäckereien in Gütersloh Bilanz.

Gütersloher Großbäckerei backt Spezialbrote

Bundesweit essen die Verbraucher Brot im Wert von 20 Milliarden Euro. Ein Drittel davon wird in Großbäckereien wie dem Gütersloher Hersteller Mestemacher produziert. Hier entstehen etliche Spezialbrote für bestimmte Verbrauchergruppen.

Der Anteil kleiner Bäckereien sinkt seit Jahren.

K(l)eine Brötchen backen - Pleitewelle bei Großbäckereien

WDR 5 Profit - aktuell 18.09.2019 03:21 Min. Verfügbar bis 17.09.2020 WDR 5

Download

Viel Eiweiß, wenige Kohlenhydrate, Körner statt Salz

Als erfolgreichen Trend nennt der Bäckereiverband den steigenden Absatz von Brotsorten mit viel Eiweiß und wenigen Kohlenhydraten. Auch weniger Salz im Brot ist absatzfördernd. Großbäckereien nutzen ihre Möglichkeiten industriellen Backens, um ohne Aromaverlust den Salzgehalt um ein Drittel zu senken und durch den Anteil von Körnern auszugleichen.

Veganer fördern Brotkonsum

Mit einem guten Brotabsatz rechnen die Großbäckereien auch wegen der aktuellen Diskussion um Fleischverzicht. "Der Trend geht hin zu Wellness, Wohlfühlbroten mit vielen Körnern, der Trend geht hin zu vegan und vegetarisch", sagt Professor Ulrike Detmers, Präsidentin des Verbands Deutscher Großbäckereien, dem WDR.

Stand: 19.09.2019, 07:58