Energiewende: Windkraftausbau in OWL verlangsamt

Windräder auf Feld im Münsterland

Energiewende: Windkraftausbau in OWL verlangsamt

  • Branchenvertreter fordern Neuregelung beim Windkraftausbau
  • Ausbau von 26 Windkraftanlagen seit 2018
  • Kritik: Zu wenige freie Flächen

Der Ausbau der Windkraft muss neu geregelt werden, fordern Branchenvertreter. Unter den aktuellen Bedingungen habe die Energiewende keine Chance.

Das Ausschreibungsverfahren der vergangenen zwei Jahre funktioniere nicht, kritisiert der Regionalverband für Erneuerbare Energien. Seit Anfang 2018 wurden in Ostwestfalen-Lippe 26 neue Anlagen gebaut.

Bisherige Stromvergütung "nicht wirtschaftlich"

Es hake an allen Ecken und Enden, sagte Jürgen Wrona, der OWL-Vorsitzende im Landesverband Erneuerbare Energien. Der Bund schreibe ein Gesamtvolumen für neue Windkraftanlagen aus und lege dabei auch die Stromvergütung fest. Doch die reiche für einen wirtschaftlichen Betrieb nicht aus.

Ins Windrad klettern Lokalzeit aus Aachen 02.10.2018 02:41 Min. Verfügbar bis 02.10.2019 WDR

Weitere Schwierigkeiten beim Ausbau von Windparks

Auch der vom Land geforderte Abstand von 1.500 Metern zur Wohnbebauung mache sich bereits bemerkbar: Die Gemeinden könnten kaum noch neue Flächen für Windparks ausweisen. Und wenn eine neue Anlage genehmigt sei, werde dagegen noch geklagt.

Stand: 20.08.2019, 07:56