Corona: Omikron-Variante hat Münsterland erreicht

Omikron jetzt im Münsterland Lokalzeit Münsterland 10.12.2021 03:17 Min. Verfügbar bis 10.12.2022 WDR Von Christian Schweitzer

Corona: Omikron-Variante hat Münsterland erreicht

Nach je einem bestätigten Fall in den Kreisen Coesfeld, Warendorf und Borken hat die Stadt Münster am Donnerstag sechs Omikron-Fälle gemeldet.

Bei den Infizierten in Münster handelt es sich um Frauen und Männer, die um die 20 Jahre alt sind. Sie hätten milde Krankheitsverläufe, so die Stadt Münster. Mindestens drei von ihnen seien doppelt geimpft. Zwei der Erkrankten sind Reiserückkehrer. Wo sich die anderen vier infiziert haben könnten, ist nicht bekannt.

Der Leiter des Krisenstabes, Wolfgang Heuer, rechnet in den nächsten Tagen mit einem deutlichen Anstieg der Omikron-Fälle:

Auch aus dem Kreis Borken wurde am Donnerstag ein Omikron-Fall bestätigt. Dabei handelt es sich laut Gesundheitsamt um eine Reiserückkehrerin aus Südafrika, die sich seit ihrer Einreise in Quarantäne befindet. Das gilt auch für ihre Kontaktpersonen.

Coronavirus mit Schriftzug Omikron, Symbolfoto Omikron-Variante B.1.1.529

Coronavirus mit Schriftzug Omikron, Symbolfoto Omikron-Variante B.1.1.529

Wie vom RKI empfohlen, müssen Kontaktpersonen von Omikron-Infizierten in eine 14-tägige Quarantäne, unabhängig vom Impfstatus. Sie werden zeitnah mit einem PCR-Test untersucht, um eine eventuelle Infektion frühzeitig zu erkennen.

Weitere Fälle im Münsterland

Im Kreis Coesfeld gab es den ersten bestätigten Fall der Virusvariante in unserer Region, hier gibt es außerdem zwei weitere Verdachtsfälle. In Warendorf ist ein 14-jähriger Junge betroffen, er zeigt bisher aber nur leichte Symptome. Im Kreis Steinfurt gibt es mindestens drei Omikron-Verdachtsfälle bei Reiserückkehrern aus Südafrika.

Noch dauert es relativ lange, die neue Virus-Mutation eindeutig nachzuweisen.

Stand: 10.12.2021, 20:00