Corona: Sportklinik Hellersen bald Notfallkrankenhaus?

Eingang der Sportklinik Hellersen

Corona: Sportklinik Hellersen bald Notfallkrankenhaus?

  • Märkischer Kreis bereitet sich auf Corona-Ernstfall vor
  • Sportklinik Hellersen potenzielles Notfallkrankenhaus
  • Entlastung für Klinikum Lüdenscheid

Der Märkische Kreis bereitet sich für den Katastrophenfall vor: Sollte die Zahl der Patienten im Klinikum Lüdenscheid durch die Corona-Pandemie sprunghaft steigen, soll die Sportklinik Hellersen zu einem Notfallkrankenhaus werden. Das haben Kreis und Geschäftsführung am Mittwoch (29.07.2020) vereinbart.

Unterstützung durch Fachärzte

In der Lüdenscheider Sportklinik könnten Notfallpatienten aus dem Lüdenscheider Klinikum behandelt werden - etwa mit Knochenbrüchen, Herzinfarkten oder anderen Problemen, die chirurgische Eingriffe nötig machen. Fachärzte aus dem Klinikum würden ihre Kollegen dort unterstützen.

Auch Pflegebedürftige könnten übergangsweise in Hellersen unterkommen, falls in Seniorenheimen das Virus ausbrechen sollte.

Corona-Patienten werden dann wie bisher im Klinikum Lüdenscheid behandelt. Mit dieser Absprache wolle man im Katastrophenfall die Stationen im Klinikum entlasten.

Ausweichen nach Letmathe als Option

Außenansicht des Marienhospitals in Iserlohn-Letmathe

Auch Letmathe könnte auf Standby gehen

Sollten dann auch die Betten im Sportkrankenhaus nicht mehr ausreichen, gebe es zur Not auch das leerstehende Marienhospital in Iserlohn-Letmathe.

Stand: 29.07.2020, 16:51