Kliniken in Rheine und Ibbenbüren bald im Notfallbetrieb

Das Gebäude des Klinikum Ibbenbüren.

Kliniken in Rheine und Ibbenbüren bald im Notfallbetrieb

Die beiden Kliniken der Mathias-Stiftung in Rheine und Ibbenbüren reagieren auf die steigenden Corona-Zahlen. Ab Montag wollen sie auf den Notfallbetrieb umstellen.

Das bedeutet: Verschiebbare Operationen werden auch verschoben. Stationär aufgenommen werden nur noch Menschen, deren Versorgung keinen Aufschub duldet - dazu gehören zum Beispiel Unfallopfer, Herzinfarkt-Patienten oder auch Menschen, die sich dringend einer Chemotherapie unterziehen müssen.

Nur noch Notfallversorgung in zwei Kliniken Lokalzeit Münsterland 25.11.2021 02:29 Min. Verfügbar bis 25.11.2022 WDR Von Nicole Albers

Klinikchef: Schon jetzt voll ausgelastet

Ärztlicher Direktor der Klinik Ibbenbüren.

Klinikchef Ludger Reekers

Noch gebe es zwar freie Intensivbetten, sagte Ibbenbürens Klinikdirektor Ludger Reekers am Donnerstag mit Blick auf die steigende Inzidenz. Freie Betten gebe es aber eher in der Theorie. Denn praktisch fehle das Personal, um weitere Patienten aufnehmen zu können.

"Wir müssen uns im Moment konzentrieren auf die wirklich schweren Fälle" Ludger Reekers, ärztlicher Direktor des Klinikums Ibbenbüren

Zum einen sei die Bettenauslastung im Herbst traditionell hoch, parallel steige mit Beginn der kalten Jahreszeit auch der Krankenstand des eigenen Personals. Fazit: Das Ibbenbürener Klinikum sei aktuell zu hundert Prozent ausgelastet.

Reekers: Auf die wirklich schweren Fälle konzentrieren

WDR Studios NRW 25.11.2021 00:34 Min. Verfügbar bis 02.12.2021 WDR Online


Stand: 26.11.2021, 10:02