Bauern sorgen sich um niedrigen Milchpreis

Drei Männer und eine Frau stehen nebeneinander mit einem Kuhstall im Hintergrund

Bauern sorgen sich um niedrigen Milchpreis

  • 32 Cent pro Liter im Mai
  • Trotz steigendem Absatz geringer Verdienst
  • Dürre-Sommer sorgt für Probleme

Die Milchbauern im Münsterland schlagen Alarm: Sie sorgen sich um den niedrigen Milchpreis. Ein Grund für den angespannten Markt sei die Corona-Krise. Bei einem Termin des Westfälisch Lippischen Landwirtschaftsverband am Montag (22.06.2020) forderte Präsident Hubertus Beringmeier faire Preise.

Etwa 32 Cent haben die Bauern im Mai für den Liter Milch bekommen. Mindestens 40 Cent benötigen sie jedoch nach eigenen Angaben um wirtschaften zu können. Zwar sei der Absatz von haltbaren Milchprodukten in den Supermärkten während der Corona-Krise gestiegen, doch die vier großen Handelsketten drückten die Preise, so der Bauernverband.

Dieser Preisdruck trifft die Milchbauern besonders hart, weil sie wegen der vergangenen Dürre-Sommer zu wenig Futter haben, und es nun teuer zukaufen müssen.

Stand: 22.06.2020, 18:03

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