Niederländischer Hotelier wird neuer Pächter auf dem Astenturm

Kahler Asten: Neuer Pächter im Astenturm 04:59 Min. Verfügbar bis 30.06.2022

Niederländischer Hotelier wird neuer Pächter auf dem Astenturm

Ein neuer Pächter versucht sein Glück mit dem höchstgelegensten Hotel NRWs. Es gilt zwei Hürden zu überwinden: Komplizierte Eigentumsverhältnisse und zwei Restaurants.

Der Astenturm auf dem 842 Meter hoch gelegenen Kahlen Asten gehört zu den touristischen Highlights in NRW. Hier gibt es ein Hotel und gleich zwei Restaurants. Ein Selbstläufer für Hoteliers und Gastronomen? Weit gefehlt. Immer wieder wechselt der Pächter. Michel Vogel lässt sich davon nicht abschrecken und wagt den Neuanfang.

Blick auf den Astenturm

Der Astenturm beeindruckt viele Gäste.

Er muss künftig zwei Restaurants managen. Gar nicht so einfach, denn auf der ersten Etage befindet sich ein gehobenes Restaurant, leider ohne sensationellen Ausblick. Das kam bei den Besuchern bislang gar nicht gut an, sie wünschen sich stattdessen: "Mehr rustikal. Eine Hüttenatmosphäre – das passt hier besser hin.".

Schwierige Eigentumsverhältnisse

Die Umsetzung ist gar nicht so einfach. Das liegt an den Eigentumsverhältnissen. Michel Vogel ist lediglich Unterpächter. Eigentümer des Astenturms ist der Westfälisch-Lippische Landschafstverband. Pächter die Krombacher Brauerei.

Das führt zu langen, bürokratischen Wegen. "Es dauert alles etwas länger. Man kann nicht direkt kreativ werden", so der vorherige Pächter André Stielicke.

Neue Planungen sollen Umbruch einleiten

Michel Vogel, der neue Pächter vom Astenturm

Michel Vogel freut sich auf seine Arbeit.

Doch Michel Vogel bleibt optimistisch und plant eine Verbindungstreppe zwischen beiden Restaurants sowie eine große Glasfront mit Wintergarten-Anbau. So soll der Ausblick in Zukunft besser zu genießen sein. Außerdem legt er Wert auf ein gemütliches Ambiente.

Der Hotelier und Gastronom darf allerdings nicht auf eine schnelle Entscheidung hoffen. Der Eigentümer betont, dass es sich bis zum Jahresende hinziehen werde, bauliche Veränderungen zu vereinbaren. Michel Vogel blickt entspannt in die Zukunft und hofft auf eine tolle Sommersaison – mit oder ohne Umbau.

Stand: 30.06.2021, 13:31