Siegen: Christoph 25 landet in 50 Meter Höhe

Siegen: Christoph 25 landet in 50 Meter Höhe 00:45 Min. Verfügbar bis 30.07.2022

Siegen: Christoph 25 landet in 50 Meter Höhe

Das Landedeck in Siegen setzt neue Maßstäbe für die Luftrettung im Dreiländereck NRW, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der ADAC Rettungshubschrauber startet in 50 Meter Höhe vom Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling.

Entscheidende Vorteile für Patienten, Ärzte und Notfallsanitäter: Über einen Aufzug erreicht das Rettungsteam auf kürzestem Weg die Behandlungsräume im Inneren des Krankenhauses und kann schwerverletzte Patienten schnellstmöglich weiterbehandeln.

Komplette Infrastruktur wurde modernisiert

ADAC Rettungshubschrauber

Landedeck, Einsatzzentrale, Hangar sowie Technik- und Nebenräume wurden modernisiert. 6,3 Millionen Euro hat die Diakonie in Südwestfalen investiert. Die Luftrettung soll damit am Standort Siegen für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden.

Mehr als 1200 Einsätze pro Jahr

Im vergangenen Jahr flog der ADAC Rettungshubschrauber mehr als 1200 Einsätze. Während auf dem Landedeck bis zu drei Hubschrauber gleichzeitig starten und landen können, ist der sechs Meter hohe Hangar der gemeinnützigen ADAC Luftrettung vorbehalten.

Drei Hubschrauber können gleichzeitig landen

Dachlandeplatz für "Christoph 25" mitten in der Nacht

Der Hubschrauber-Besatzung stehen hoch oben auf dem „Stilling“ eine Einsatzzentrale, ein Aufenthaltsraum, Küche und sanitäre Anlagen sowie Technik- und Nebenräume zur Verfügung. Damit auch im Winter Starts und Landungen sicher ablaufen, verfügt das Landedeck über eine eigene Heizzentrale, die verhindert, dass sich Feuchtigkeit sammelt und zu Glatteis gefriert.

Seit 1982 landet Christoph 25 in Siegen

Einsatzursache Nummer eins von „Christoph 25“ waren im vergangenen Jahr bei 40 Prozent der Flüge Verletzungen nach Unfällen. Danach folgten mit 26 Prozent Notfälle des Herzkreislauf-Systems (z.B. Herzinfarkt) sowie neurologische Notfälle (z.B. Schlaganfall) mit 17 Prozent.

Stand: 29.07.2021, 19:28