Ems wieder im alten Flussbett

Die Ems mündet wieder im alten Flussbett dank eines Baggers der den Weg frei schaufelt, im Vordergrund filmen und beobachten Zuschauer die Arbeit.

Ems wieder im alten Flussbett

Nach 70 Jahren fließt die Ems zwischen Saerbeck und Hembergen jetzt wieder durch ihr altes Flussbett.

Nach dreijähriger Bauzeit wurde der wiederhergestellte Emsverlauf am Freitag (10.08.2018) erstmals wieder mit Wasser geflutet. In den 1930er Jahren wurde das breite geschlängelte Flussbett aufgegeben, die Ems wurde begradigt.

"Heute weiß man, dass es falsch war, Flüsse zu begradigen und zu fesseln", erklärte Hannes Schirmer von der Bezirksregierung Münster. Das wusste man in den 1930er Jahren noch nicht. Tiere und Pflanzen profitieren von eher schnörkeligen und gemächlich fließenden Gewässern. Auch bei Hochwasser kann die Ems so mehr Wasser aufnehmen. Fünf Millionen Euro hat die Renaturierung gekostet, finanziert vom Land NRW und der EU.

Stand: 10.08.2018, 18:46