Lkw kollidiert mit Zug der Eurobahn - Keine Verletzten

Der Lkw musste nach der Kollision mit der Eurobahn abgeschleppt werden.

Lkw kollidiert mit Zug der Eurobahn - Keine Verletzten

  • Fahrer und 80 Zuggäste bleiben unverletzt
  • Schaden wird auf 35.000 Euro geschätzt
  • 18-Jährige erleidet später einen Asthma-Anfall

An einem unbeschrankten Bahnübergang im Kreis Warendorf ist am Freitagabend (07.12.2018) ein Lkw mit einem Zug der Eurobahn kollidiert. Glück im Unglück: Nach Polizeiangaben vom Samstag blieben der Fahrer aus Recklinghausen und die 80 Fahrgäste im Zug dabei unverletzt. Züge dürfen an dieser Stelle maximal 80 km/h schnell sein, zudem müssen sie an unbeschrankten Bahnübergängen abbremsen.

Der 54-jährige Lkw-Fahrer habe die parallel zur B64 verlaufenden Bahngleise überqueren wollen, um auf einen Wirtschaftsweg in Richtung Raestrup abzubiegen, so die Polizei. Dabei stieß er mit dem Zug zusammen, der nach Münster unterwegs war. Eine 18-jährige Warendorferin erlitt vermutlich aufgrund des Stresses später einen Asthma-Anfall und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

B64 für zwei Stunden gesperrt

Der Sachschaden beträgt mehr als 35.000 Euro. Die B64 musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden. Der Zug konnte seine Fahrt leicht beschädigt langsam fortsetzen, der Lkw musste abgeschleppt werden. Für die Fahrgäste wurde ein Schienenersatzverkehr durch Taxen eingerichtet.

Stand: 08.12.2018, 20:00