Mehr Sicherheit beim Münsterland-Giro

Mehr Sicherheit beim Münsterland-Giro

  • Komplette Trennung der einzelnen Routen
  • Zieleinläufe werden zeitlich gestreckt
  • Keine Beschränkungen für Profis
Münsterland Giro

Die Organisatoren wollen die Sicherheit der Radrennfahrer beim Münsterland-Giro erhöhen. Nach Angaben von Mittwoch (12.09.2018) gibt es Änderungen vor allem bei der Streckenführung. Das neue Sicherheitskonzept betrifft vor allem die vielen hundert Hobbyfahrer, die sich entweder für einen Parcours über 65, 95 oder 135 Kilometer entscheiden. Ihre Strecken werden komplett voneinander getrennt. Das hat aus Sicht der Veranstalter den Vorteil, dass sich die Teilnehmerfelder nicht vermischen und sie zeitlich getrennt voneinander ins Ziel kommen.

Massenstürze sollen vermieden werden

So wollen die Organisatoren Zusammenstöße und Massenunfälle vermeiden. Darüber hinaus setzen die Organisatoren darauf, die Geschwindigkeiten zu reduzieren. So geht es zeitweise über kleinere Straßen, auf denen nicht so schnell gefahren werden kann. Zudem soll es kurz vor dem Ziel in Münster noch eine Steigung geben, um das Tempo des Fahrerfeldes kurz vor dem Zieleinlauf zu drosseln. Diese Änderungen betreffen allerdings nicht die Profifahrer, sie starten in diesem Jahr in Coesfeld, die Hobbyfahrer hingegen in Münster.

4.500 Starter im Vorjahr

Der Münsterland-Giro findet jährlich am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, statt. Im Vorjahr mussten von den rund 4.500 Startern 15 ärztlich behandelt werden. Durch die neuen Rahmenbedingungen soll die Zahl der Stürze nochmals reduziert werden.

Stand: 13.09.2018, 10:37