Sperren, Glasverbot, Kontrollen: Münster will Aasee-Randale verhindern

Menschenmassen und Ordnungsamt auf einer Wiese.

Sperren, Glasverbot, Kontrollen: Münster will Aasee-Randale verhindern

Die Stadt Münster will wilde Partys und Randale im Naherholungsgebiet Aasee nicht mehr dulden. Freitags- und samstagsabends soll mehr kontrolliert werden, Grillen ist nur noch eingeschränkt erlaubt, laute Musik und Glasflaschen verboten.

Außerdem will die Stadt mit einem Parkverbot so genannte Poser davon abhalten, nach Münster zu kommen, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. Das Parkverbot gilt von diesem Wochenende an.

Schranken und Schwellen gegen Poser-Szene

Autos, die durch dunkle Straßen fahren.

Poserszene am Aasee unterwegs

Rund um den Aasee war in den vergangenen Wochen auch die Poser- und Tunerszene aktiv, neben dem Parkverbot werden Fahrbahnschwellen und Schranken aufgebaut. So sollen die PS-starken Autos und ihre Fahrer, die teilweise aus dem Ruhrgebiet nach Münster anreisten, ausgebremst werden.

Lärm und tonnenweise Müll

An den vergangenen Wochenenden hatten sich mehrere hundert Menschen am Aasee getroffen, dabei tonnenweise Müll hinterlassen und Anwohner durch Lärm belästigt. Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurden bei Kontrollen verbal und körperlich angegriffen. Jetzt sollen Teile der Fußwege am Aasee und zu den Aaseekugeln gesperrt werden. Grillen und Musik wird nur noch eingeschränkt erlaubt, Glasflaschen sind verboten.

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Ordnungsamts-Wagen und Menschenmengen am Aasee.

Auflagen fürs Feiern am Aasee

Der Aasee in Münster ist ein Naherholungsgebiet mitten in der Stadt. Junge Menschen sollen sich hier weiterhin treffen können, aber die Anwohner hätten auch ein Recht auf Nachtruhe, so begründet Münsters Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer die von der Stadt am Mittwoch beschlossenen Maßnahmen.

Stand: 10.06.2021, 07:07

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