Erstmals Doping-Kontrollen beim Münster-Marathon

Marathon-Läufer stehen vor dem Start und warten darauf, dass es losgeht.

Erstmals Doping-Kontrollen beim Münster-Marathon

  • Marathon soll "sauber und fair" bleiben
  • Jagd nach immer besseren Zeiten
  • Jeder muss mit Kontrolle rechnen

Beim diesjährigen Münster-Marathon sollen zum ersten Mal Dopingkontrollen durchgeführt werden. Am Mittwoch (21.08.2019) haben die Veranstalter Einzelheiten dazu mitgeteilt.

Mit den Dopingkontrollen wollen die Veranstalter einen "sauberen und fairen" Wettbewerb garantieren, zumal beim Münster-Marathon inzwischen Top-Zeiten gelaufen werden.

Schallmauer durchbrochen

So wurde im Vorjahr hier erstmals die Schallmauer von zwei Stunden und zehn Minuten unterboten. Für dieses Jahr haben sich unter anderem auch Läuferinnen aus Südamerika und der Türkei angemeldet, um in Münster die Olympia-Norm zu schaffen.

NADA als Partner

Durchführen wird die Kontrollen beim Marathon am 8. Sepember die Nationale Anti Doping Agentur in Deutschland (NADA). Dabei müssen nicht nur die Profis mit Kontrollen rechnen. Nach Angaben der Veranstalter kann "die Auswahl der Athleten sowohl nach Platzierung, nach Namen als auch per Los erfolgen."

Stand: 21.08.2019, 16:27