Mord mit Machete in Menden vor Gericht

Zwei Männer sitzen nebeneinander in einem Gerichtssaal. Einer hält eine Akte vor sein Gesicht.

Mord mit Machete in Menden vor Gericht

  • Prozessauftakt für Mord mit Machete
  • Streit in Menden sei eskaliert
  • Mann gilt als vermindert schuldfähig

Weil er seine Mutter ermordet haben soll, muss sich seit Montag (25.11.2019) ein Mann aus Menden vor dem Arnsberger Landgericht verantworten. Im April 2019 soll der 28-Jährige seiner 54-jährigen Mutter mit einer Machete gegen den Hals geschlagen haben.

Mutter stirbt an Halsverletzungen

Der Mendener lebte in der Wohnung seiner Eltern. Laut Polizei soll er sich mit seiner Mutter gegen Mittag zuerst verbal gestritten haben. Der Streit sei dann eskaliert. Die Frau starb an den Verletzungen.

Nach der Tat rief der mutmaßliche Täter Verwandte an und alarmierte auch selbst die Polizei. Anschließend gestand er die Tat.

Wohl kein Drogeneinfluss

Zeugen, die den Mann kurz nach der Tat gesehen haben, sagten, er habe anscheinend nicht unter Drogen oder Alkoholeinfluss gestanden. Der Angeklagte ist zurzeit in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Er gilt als vermindert schuldfähig.

Der Prozess ist auf drei Verhandlungstage angesetzt.

Stand: 25.11.2019, 15:21