30. Drüggelter Kunst-Stückchen am Möhnesee

30. Drüggelter Kunst-Stückchen am Möhnesee

Von Claudia Roelvinck

Das kleinste Kunst-Festival Westfalens hat in diesem Jahr 30. Geburtstag gefeiert. Zwischen 5.000 - 6.000 Besucher kamen zu den Kunst-Stückchen.

Die Drüggelter Kunststückchen haben seit 30 Jahren Gesprächswert. Hier eine Skulptur der Holzbildhauerin Kerstin Schulte aus Möhnesee-Büecke, also aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu Drüggelte.

Skulpturen und Objekte von Kerstin und Gregor Schulte laden auf der großen Wiese zum Flanieren und Bestaunen ein.

Sie spielen und singen über Müllerstöchter, Handwerk, Liebe und den Sinn des Lebens: Die "Padberger Spielleute" mit mittelalterlichen Instrumenten und Kostümen begeistern das Publikum.

Einer der Künstler, die schon seit 30 Jahren dabei sind, ist Uwe Gebel. Er ist Posaunist bei den Leipziger Blechbläsersolisten, die am Montagabend die Kunststückchen beschließen werden. Besonders ist ihm in Erinnerung geblieben, dass in einem Jahr Mönche eines benachbarten Klosters für die Verpflegung gesorgt haben.

Viele Kinder wurden an den Staffeleien mit Pinsel und Farbe kreativ.

Auch manche Erwachsene würden angesichts der vielen Farben und Pinsel am liebsten gleich selbst losmalen.

Die "Früchte der Kreativität": Die Gemälde der Kinder werden an Hosenbügeln zum Trocknen in einen Baum gehängt.

Ganz konzentriert wählt die 4-jährige Helena die nächste Farbe für ihr Gemälde aus. Sie ist aus der Nähe von Hamburg angereist. Ihr Vater kennt und schätzt die Drüggelter Kunststückchen, weil er selbst in der Gegend aufgewachsen ist. 

Familie Danyi spielt Operettenmelodien unter den alten Kastanienbäumen. Mutter Aniko Danyi am Klavier, Vater Roland Danyi an der Klarinette und die beiden Söhne David am Cello und Roland jr. an der Oboe.

Stand: 10.06.2019, 16:01 Uhr