Modehersteller Ahlers rutscht in rote Zahlen

Kleidung auf einer Kleiderstange

Modehersteller Ahlers rutscht in rote Zahlen

  • Ahlers schreibt 2017/2018 rote Zahlen
  • Verkäufe von Anzügen und Jacken enttäuschend
  • Warmes Wetter stellte Modeunternehmen vor Probleme

Der Modehersteller Ahlers - bekannt durch Marken wie Pierre Cardin, Baldessarini oder Pioneer - ist im Geschäftsjahr 2017/2018 in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich musste das Herforder Unternehmen einen Verlust von rund sieben Millionen Euro ausweisen, wie es am Mittwoch (06.02.2019) mitteilte. Im Vorjahr hatte Ahlers noch einen Gewinn von 1,9 Millionen Euro gemacht.

Starke Umsatzrückgänge

Der Modehersteller hat mit starken Umsatzrückgängen zu kämpfen. Vor allem die Verkäufe von Anzügen und Jacken waren enttäuschend. Zusätzlich belastete die schwierige Marktsituation in Osteuropa das Unternehmen. Insgesamt brach der Umsatz dadurch um 5,4 Prozent auf rund 223 Millionen Euro ein.

Bereits vor einigen Monaten hatte der Konzern deshalb ein Effizienzsteigerungsprogramm und den Abbau von rund 130 der damals noch gut 2.000 Stellen angekündigt. Die Sonderaufwendungen dafür bezifferte Ahlers auf rund fünf Millionen Euro. Den vollständigen Geschäftsbericht will Ahlers am 28. Februar vorlegen.

Probleme durch warmes Wetter

Das ungewöhnlich warme Wetter im vergangenen Jahr stellte viele Modeunternehmen vor Probleme: Der Modehersteller Gerry Weber musste deshalb im Januar sogar Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung stellen.

Stand: 06.02.2019, 17:34

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