Minden-Lübbecke: Ausfälle bei Rettungsdienst nach Corona-Impfung

Symbolbild: Eine Hand in Gummihandschuhe gehuellt hält eine Einwegspritze mit Impfstoff zur Injektion mit einer Kanuele.

Minden-Lübbecke: Ausfälle bei Rettungsdienst nach Corona-Impfung

Weil Rettungsdienst-Mitarbeiter im Kreis Minden-Lübbecke nach einer Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin über Nebenwirkungen klagten, kam es am Freitag zu Personal-Ausfällen.

Nach Angaben des Kreises sei der Rettungsdienst zwischenzeitlich "personell nicht optimal aufgestellt" gewesen.

Die genaue Anzahl der geimpften Mitarbeiter, die über Nebenwirkungen klagen, sind dem Kreis Minden-Lübbecke nicht bekannt. Die Neue Westfälische Tageszeitung berichtet, dass mindestens 21 Mitarbeiter krankheitsbedingt ausgefallen sind. Nebenwirkungen seien normal, hieß es vom Kreis. In den Nachbarkreisen hätten Mitarbeiter des Rettungsdienstes nach der Impfung ähnliche Nebenwirkungen gehabt.

Wegen der Krankmeldungen fiel am Freitag (12.02.2021) zwischenzeitlich ein Krankenwagen in Minden aus, in Lübbecke musste das Deutsche Rote Kreuz aushelfen, um einen Rettungswagen und einen Krankentransport-Wagen zu besetzen.

Stand: 12.02.2021, 17:13