Lügde: Verfahren gegen einen Beschuldigten eingestellt

Missbrauchsskandal Lügde: Behausung auf Campingplatz wird abgerissen

Lügde: Verfahren gegen einen Beschuldigten eingestellt

  • Verfahren gegen Verdächtigen eingestellt
  • Kein hinreichender Tatverdacht, so Polizei und Staatsanwaltschaft
  • Taten wären inzwischen verjährt

Im Missbrauchsfall von Lügde haben Ermittler das Verfahren gegen einen Verdächtigen eingestellt. Es liege kein hinreichender Tatverdacht vor, so Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch (24.04.2019).

Bei dem 68-jährigen Mann aus Steinheim handelt es sich nicht um einen der drei Hauptbeschuldigten, sondern um einen von fünf weiteren Verdächtigen. Die heute 39-jährige Tochter des Steinheimers hatte ihren Vater beschuldigt, sie dem Hauptverdächtigen auf dem Campingplatz in Lügde anvertraut zu haben - obwohl sie ihm bereits Anfang der 1990er-Jahre von sexuellen Übergriffen berichtet hatte.

Mögliche Straftaten wären verjährt

Aus diesem Grund gab es den Verdacht auf Beihilfe. Die Ermittlungen hätten aber keine Anhaltspunkte für sexuelle Handlungen, Gewalt oder Drohungen des Hauptbeschuldigten ergeben. Darüber hinaus wären die Vergehen heute mittlerweile verjährt, so Staatsanwaltschaft und Polizei.

Stand: 24.04.2019, 14:30

Weitere Themen