Fall Lügde: Suspendierung des Hamelner Jugendamtsleiters aufgehoben

Polizeiabsperrung auf dem Campinpgplatz Lügde

Fall Lügde: Suspendierung des Hamelner Jugendamtsleiters aufgehoben

Der Leiter des Kreis-Jugendamtes Hameln-Pyrmon darf nach Informationen des NDR wieder arbeiten. Er war im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall Lügde freigestellt worden, weil er die Akte manipuliert hatte, die es vom Pflegekind des Hauptverdächtigten gibt.

Was dem Amtsleiter vorgeworfen wird, ist nach Meinung des Kreises nicht so schwerwiegend wie die Vorwürfe gegen eine Mitarbeiterin des Jugendamtes. Ihr soll fristlos gekündigt werden, weil sie Hinweise auf pädophile Neigungen des Hauptverdächtigen im Fall Lügde vom Computer gelöscht hatte.

Leiter arbeitet nicht mehr im Jugendamt Hameln

Der Jugendamtsleiter hingegen habe sich selbst angezeigt, weil er der Akte des Pflegekindes beschönigende Sätze hinzugefügt hatte. Er werde versetzt. Sobald die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abgeschlossen sind, so der Kreis, könnten weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen auf ihn zukommen.

Stand: 25.03.2019, 16:35