Zukunftsplan für den Allwetterzoo Münster

Der Tiger Fedor aus dem Allwetterzoo Münster

Zukunftsplan für den Allwetterzoo Münster

  • Umbau bis 2030 geplant
  • Klimazonen und neue Attraktionen
  • Kosten in Höhe von 59 Millionen Euro

Der Allwetterzoo in Münster hat am Mittwoch (13.06.2018) einen umfassenden Entwicklungsplan vorgestellt. Vorgesehen ist ein grundlegender Umbau des Tierparks bis zum Jahr 2030. Die Kosten: rund 59 Millionen Euro.

Klimazonen ersetzen Betongehege

Zoo Kurator Dirk Wewers und Zoodirektor Thomas Wilms mit dem Masterplan

Zoo-Kurator Dirk Wewers und Zoodirektor Thomas Wilms stellten das Konzept vor

Ziel sei es, die Tiere künftig in ihren natürlichen Klimazonen zu präsentieren, so Zoodirektor Thomas Wilms. Auf diese Weise könnten den Besuchern komplexe Themen wie der Klimawandel besser vermittelt werden. Darüber hinaus seien neue Attraktionen wie zum Beispiel ein Baumwipfelpfad geplant.

Haltung soll artgerechter werden

Eine zersprungene Scheibe in der Dachkonstruktion des Tropenhauses

Zersprungene Scheiben im Tropenhaus. Hier muss saniert werden.

Der Umbau ist aber auch notwendig, um die Gehege den aktuellen Haltungsrichtlinien anzupassen. Dies sei durch die Einrichtung der Klimazonen möglich, die Haltung der Tiere werde dadurch artgerechter. Außerdem sind einige der älteren Zoo-Anlagen - wie beispielsweise das Tropenhaus - generell sanierungsbedürftig.

Zoo und Stadt sollen sich die Kosten teilen

Von den Kosten für den Umbau soll der Zoo rund 31 Millionen Euro selbst erwirtschaften - durch Fördermittel, Sponsoring oder andere zusätzliche Einnahmen. Die übrigen 20 Millionen Euro soll die Stadt Münster übernehmen. Der Rat der Stadt wird darüber am 4. Juli 2018 entscheiden.

Geschichte(n) der Zoo-Architektur

WDR 5 Neugier genügt - das Feature | 29.05.2018 | 20:03 Min.

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Stand: 13.06.2018, 17:50