Münsterland: Hohe Impfdichte bei Masern

 Eine Arzthelferin impft in einer Arztpraxis eine Patientin mit einer Spritze

Münsterland: Hohe Impfdichte bei Masern

Die Pandemie hat auch Auswirkungen auf die Kontrolle der Masernimpfpflicht. Zum Teil haben die Gesundheitsämter im Münsterland coronabedingt nicht immer die üblichen Schuleingangs-Untersuchungen durchführen können.

Eltern mussten bei Anmeldung ihres Kindes daher das Impfbuch vorlegen. Die Schulen melden den Gesundheitsämtern dann die Problemfälle.

Kein Anlass zur Sorge

In Münster bestehe allerdings kein Anlass zur Sorge, so Schulärztin Dagmar Schwarte vom Gesundheitsamt Münster: "Ungeimpfte Kinder sind die absolute Ausnahme. Bislang liegen nur vier Meldungen vor."

In Ahlen ist nur ein Teil der Kinder vom Gesundheitsamt bei den Schuleingangsuntersuchungen kontrolliert worden. Die Schulen fragen nun diejenigen ab, die nicht untersucht werden konnten.

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Auch in Rheine kümmern sich die Schulen um die Kontrollen. Der Stadt liegen daher keine Zahlen vor.

Keine weiteren schriftlichen Informationen

Die Schulen waren in einer Mail vom 20. Februar über das neue Masernschutzgesetz informiert worden, das zum 1. März in Kraft getreten ist. Nach Ausbruch der Pandemie gab es keine weiteren schriftlichen Informationen, hieß es aus dem Schulministerium.

Stand: 14.09.2020, 18:47