Marta Herford zeigt Videokunst zum Thema Heimat

Szene aus dem Video: "Guy Ben-Ner", Soundtrack, 2013

Marta Herford zeigt Videokunst zum Thema Heimat

  • Videokunst-Ausstellung zum Thema Heimat
  • Künstler aus Israel zeigen ihre Werke im Marta Herford
  • Ausstellung läuft noch bis zum 10. Juni 2019

Fünf in Israel geborene Videokünstler zeigen seit Samstag (02.03.2019) im Museum Marta in Herford ihre aktuellen Werke. Die Ausstellung „Die Realität … ist absurder als jeder Film“ will beleuchten, "was es bedeutet, in einer Gesellschaft aufzuwachsen, die 'Heimat' nicht fest mit einem Ort verbindet, sondern das Unterwegssein als identitätsstiftend erfährt", so der Veranstalter.

Mit je einem Video und zusätzlichen Bildern versuchen Yael Bartana, Guy Ben-Ner, Keren Cytter, Omer Fast und Roee Rosen, dieser Frage ganz unterschiedlich auf den Grund zu gehen.

Ausstellung: "Die Realität ...ist absurder als jeder Film"

WDR 3 Mosaik 01.03.2019 07:31 Min. Verfügbar bis 29.02.2020 WDR 3

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Jüdische Märchen und Nachwuchspoeten

So werden die Besucher zum Beispiel schon am Eingang der Ausstellung in einem von Omar Fast gestalteten Krankenhaustrakt empfangen. Museumsmitarbeiter in weißen Kitteln führen die Gäste dann in einen Raum, in dem der Künstler in einem Virtual-Reality-Film ein altes jüdisches Märchen in die Gegenwart chinesischer Vorstädte übertragen hat.

Die in New York lebende Keren Cytter hingegen erzählt in ihrem Film die Geschichte eines Anfang 30-Jährigen aus Berlin, der Dichter werden will und auf der Suche nach sich selbst nicht nur durch die Großstadt, sondern auch die Sozialen Medien irrt.

Die Ausstellung läuft bis zum 10. Juni 2019.

Stand: 02.03.2019, 13:23