Protestbewegung Maria 2.0 schlägt Thesen an Domtüren

TeilnehmerInnen der Reformbewegung Maria 2.0 protestieren mit Schildern auf dem Domplatz vor dem Dom in Münster.

Protestbewegung Maria 2.0 schlägt Thesen an Domtüren

Bundesweit hat die Bewegung "Maria 2.0" am Sonntagvormittag Protestaktionen vor vielen katholischen Kirchen und Bischofssitzen durchgeführt. Dabei wurden sieben Thesen an die Türen der Gotteshäuser geheftet.

In den Thesen prangern die Aktivistinnen Sexismus, Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt und das Zölibat an. Die Aktion steht in Zusammenhang mit der Frühjahrskonferenz der deutschen Bischöfe, die am Dienstag beginnt.

Vatikan nimmt Proteste wahr

Erst vor wenigen Tagen hatte die Protestbewegung neue Aufmerksamkeit bekommen: Nach Medienberichten soll sich die vatikanische Kongregation für Glaubenslehre nun mit den Forderungen von Maria 2.0 beschäftigen.

"Ritterschlag für Maria 2.0"

Die Reaktion des Vatikans bezeichnete Lisa Kötter von der Maria 2.0-Gruppe in Münster als einen "Ritterschlag". "Es zeigt doch, dass wir einen Nerv getroffen haben.

Die Reformbewegung war Anfang 2019 in Münster gegründet worden.

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