Kenianer gewinnt Münster-Marathon 2018

Marathon-Läufer Justus Kiprotich rennt auf einem roten Teppich Richtung Ziel.

Kenianer gewinnt Münster-Marathon 2018

  • 2400 Läufer auf der Marathon-Distanz
  • Kenianer bricht Streckenrekord
  • Zahlreiche Zusatzangebote

Beim diesjährigen Münster-Marathon ist der Kenianer Justus Kiprotich als erster durchs Ziel gelaufen. Insgesamt gingen am Sonntag (09.09.2018) rund 8.400 Läuferinnen und Läufer an den Start. Davon absolvierten allein 2.400 Einzelläufer die komplette Marathon-Distanz, darunter auch wieder Weltklasse-Athleten wie der Kenianer Justus Kiprotich. Er schaffte die gut 42 Kilometer lange Strecke in 2:09,27 Stunden.

Damit brach er auch den Streckenrekord. Für diese Leistung gibt es eine Siegprämie von 2.000 Euro sowie 3.000 Euro obendrauf für den neuen Rekord. Die schnellste Frau heute war Sheila Rono, ebenfalls Kenianerin. Sie absolvierte den Marathon in 2:45,46. Rund 6.000 Läuferinnen und Läufer beteiligten sich in Staffeln am Marathon.

Der Münster-Marathon 2018

Um Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss zum 17. Münster-Marathon. Rund 8500 Läufer nahmen daran teil.

Viele Menschen stehen in einer Reihe vor Dixi-Toiletten und warten.

Bevor es losgeht nochmal schnell aufs "stille" Örtchen.

Bevor es losgeht nochmal schnell aufs "stille" Örtchen.

Rund 8500 Teilnehmer gingen am Sonntag (09.09.2018) beim Münster-Marathon an den Start. Etwa 6000 davon waren Staffelläufer.

Um Punkt 9 Uhr fiel der Startschuss durch Oberbürgermeister Markus Lewe, Unicef-Botschafter Patrick Owomoyela, sowie Veranstalter und Moderator Michael Brinkmann.

Viele hundert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer versorgten die Athleten am Streckenrand mit ausreichend Energie und Flüssigkeit.

Auch die jüngeren Helferinnen und Helfer waren fleißig. Sie haben Bananen zur Verstärkung geschnitten und bereitgelegt.

Nach einem Drittel der Strecke waren die Marathonis sichtlich froh über eine kurze Stärkung. An den insgesamt 11 "Power Points" gab es frisches Obst, Wasser und isotonische Getränke.

Die Pacer machen den Weg frei und sorgen für das richtige Tempo. Dabei halten sie sich an die zuvor ausgegebenen Zeiten und bilden wichtige Orientierungspunkte für die Läufer.

Wem ein Marathon noch nicht anstrengend genug ist, der läuft halt in einem "Flaschen-Kostüm" die 42 Kilometer-Strecke.

Bands wie diese sorgten am Streckenrand für gute Unterhaltung. Sowohl für die Zuschauer als auch für die Athleten.

In der Himmelreichallee wurden die Zuschauer und Marathonis von einer afrikanischen Band unterhalten.

Ekin und Pablo Yilmaz sind die moralische Unterstützung für den Papa Jonas. Pablo trägt ein Shirt mit der Aufschrift "Lauf Papa, lauf!".

Gabi (vorne rechts) feuert die "Potatoes" an, darunter auch ihre Tochter Carolin.

Ex-Fußballer und Unicef-Botschafter Patrick Owomoyela sammelte im Rahmen des Münster-Marathons Spenden und sensibilisierte für Kinder in Not.

Auch für die Kinder gab es Programm: Bevor es zum Stadtwerke-Kids-Marathon ging, sorgte KiKa-Moderator André Gatzke für lustige Unterhaltung.

An einigen Punkten auf der Marathon-Strecke wurden die Teilnehmer über die bereits absolvierten Kilometer informiert und mit Sprüchen motiviert. In diesem Fall: "You are no longer a runner, YOU are a marathoner".

Auf der Zielgeraden auf dem Prinzipalmarkt sorgten diese Kreaturen für eine ganz besondere Atmosphäre.

Der Kenianer Justus Kiprotich ist der schnellste Mann des Münster-Marathons 2018. Er schaffte die knapp 42 km in 2:09,27 Stunden und knackte damit den Streckenrekord.

Die schnellste Frau war die Kenianerin Sheila Rono mit einer Zeit von 2:45,46 Stunden.

Auch im Ziel wurden die Athleten noch mit ausreichend Getränken und Obst versorgt. Zum Schutz vor Unterkühlung bekam jeder Läufer eine "Folien-Decke".

Zahlreiche Unterhaltungsangebote für Zuschauer

Neben dem eigentlichen Lauf gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Zusatzangebote: Anfänger konnten an einem sogenannten Gesundheitslauf teilnehmen und nur die letzten sechs Kilometer bis zur Ziellinie absolvieren. Entlang der Strecke, die durch Münsters Innenstadt und die Stadtteile Nienberge, Roxel und Gievenbeck führt, haben außerdem wieder mehr als 300 Künstler für Unterhaltung gesorgt.

Stand: 09.09.2018, 15:06