Maden in der Suppe: Detmolder Gastwirt verurteilt

Unappetitliches Schild "Küche" in einem Restaurant

Maden in der Suppe: Detmolder Gastwirt verurteilt

  • 10.400 Euro Strafe
  • Urteil rechtskräftig
  • Restaurant geschlossen

Wegen unhaltbarer hygienischer Zustände in seinem spanischen Restaurant muss ein Gastronom 10.400 Euro Geldstrafe zahlen. Das Urteil aus erster Instanz ist jetzt rechtskräftig.

Geldstrafe fällig

Am Dienstag (10.09.2019) wurden die Berufungsanträge vor dem Landgericht Detmold zurückgenommen. Ursprünglich wollte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe erreichen. Der Angeklagte legte Berufung ein, weil er nach dem ersten Urteil vorbestraft wäre.

Gammelfleisch auf dem Küchenboden

Das Tapas-Restaurant ist seit vergangenem Dezember geschlossen. Gäste hatten dort Maden in ihrer Fischsuppe gefunden. Kontrolleure entdeckten außerdem verdorbenes Fleisch und Meeresfrüchte, die zum Auftauen auf dem Boden lagen.

Kreis Lippe erstattete Anzeige

Bei späteren Überprüfungen wurden wieder massive Hygieneverstöße festgestellt. Der Kreis Lippe erstattete Strafanzeige gegen den 55-jährigen Gastronom. Deshalb hatte das Restaurant Ende vergangenen Jahres schließen müssen.

Stand: 10.09.2019, 15:13

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