Missbrauchsskandal Lügde: Behausung auf Campingplatz wird abgerissen

Missbrauchsskandal Lügde: Behausung auf Campingplatz wird abgerissen

Missbrauchsskandal Lügde: Behausung auf Campingplatz wird abgerissen

Im Missbrauchsfall von Lügde lässt der Campingplatzbetreiber die Hütte des Hauptverdächtigen abreißen. Am Dienstagnachmittag (09.04.2019) wurde bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen.

Das Gelände war seit Monaten gesperrt. Mindestens 40 Kinder sollen hier über Jahre Opfer eines 56-jährigen Dauercampers und einiger Mittäter geworden sein. Tausendfacher Kindesmissbrauch lautet inzwischen der Vorwurf. Mehrmals hatte die Polizei die desolate Behausung in den letzten Wochen nach Beweismitteln durchsucht, zuletzt mit einem speziellen Spürhund.

Jetzt scheinen die Ermittlungen abgeschlossen zu sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde der Tatort nun freigegeben. Die Behausung darf also abgerissen werden. Danach soll die Fläche nach Angaben von Campingplatzbetreiber Frank Schäfsmeier nicht wieder vermietet werden. Er will die Parzelle in eine Grünfläche umwandeln.

Stand: 10.04.2019, 18:42

Weitere Themen