Missbrauchsfall Lügde: Umfangreiche Prozessvorbereitung

Das Landgericht Detmold

Missbrauchsfall Lügde: Umfangreiche Prozessvorbereitung

  • Prozessbeginn am 27. Juni geplant
  • Viele Akten und Prozess-Beteiligte
  • Klärung der Videoübertragung

Noch in dieser Woche will die Strafkammer des Detmolder Landgerichts bekannt geben, unter welchen Rahmenbedingungen der Prozess im Missbrauchsfall Lügde stattfinden wird. Geplant ist der Beginn am 27.06.2019. Bis dahin bereitet sich die Detmolder Justiz auf einen der umfangreichsten Prozesse vor, die das Gericht erlebt hat.

Viele Akten und Prozessbeteiligte

Mehr als 3.000 Seiten dick sind allein die Akten der drei Hauptbeschuldigten. Dazu kommen vier Aktenordner, mit dem Inhalt der bisher ausgewerteten DVDs und Festplatten, dazu Foto-Ordner und Datenträger.

Es wird eng im Detmolder Landgericht. 16 Anwälte, die 24 Opfer vertreten, müssen Platz finden; und auch Journalisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

Fall Lügde: Therapie-Aufschub "nicht zu verantworten"

WDR 2 14.05.2019 03:37 Min. WDR Online

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Videoübertragung bietet mögliche Lösung

Ob es deswegen eine Videoübertragung in einen anderen Saal oder auch eine Video-Befragung der Zeugen geben wird, entscheidet Richterin Anke Grudda. Sie war schon 2016 im Detmolder Auschwitz-Prozess Vorsitzende Richterin.

Stand: 11.06.2019, 06:01