Gauseköte bleibt wegen Erdrutschgefahr gesperrt

Bildmontage Sperrung

Gauseköte bleibt wegen Erdrutschgefahr gesperrt

  • Passstraße frühestens im April 2019 wieder befahrbar
  • Bohrungen sollen Absicherungsart klären
  • Straße über Truppenübungsplatz als Ersatz für Gauseköte?

Die Gauseköte zwischen Detmold und Schlangen wird frühestens im April 2019 wieder geöffnet. Die wichtige Passstraße zwischen den Kreisen Lippe und Paderborn ist seit Januar 2019 wegen Erdrutschgefahr gesperrt. Normalerweise fahren täglich 3.700 Autos über die Gauseköte.

Für Absicherung Bohrungen notwendig

Wegen des Winterwetters konnte der Straßenbaubetrieb des Landes bislang nichts unternehmen. Aber wenn das Wetter so trocken bleibe wie zuletzt, könnten im März 2019 Bohrungen durchgeführt werden, sagte Sven Johanning, Sprecher von Straßen NRW gegenüber dem WDR am Donnerstag (21.02.2019).

Dadurch soll herausgefunden werden, wie die steilen Böschungen der Gauseköte abgesichert werden können. Denn die Passstraße verläuft mitten durch eine Sanddüne.

Niemand wisse, wie sie sich die Erdschichten verhalten, wenn sie einmal ins Rutschen geraten. Deshalb sei es grob fahrlässig, trotz der Sperrung die Straße zu nutzen, warnt Johanning.

Bisher keine Zwischenlösung gefunden

Lippes Landrat Axel Lehmann hofft, dass die Britische Militärverwaltung, die in der Senne den großen Truppenübungsplatz unterhält, aushilft. Lehmann hat angefragt, ob sie die sogenannte Sennerandstraße, die durch den Truppenübungsplatz führt, bis zum Ende der Sperrung für den allgemeinen Straßenverkehr freigibt – als Ersatzstrecke für die Gauseköte. Bisher hat er noch keine Antwort.

Stand: 21.02.2019, 09:41