Ärger um Augustdorfer Kläranlage

Thermisch getrockneter Klärschlamm kann als Brennstoff oder Dünger eingesetzt werden

Ärger um Augustdorfer Kläranlage

  • Trocknung von Klärschlamm verursacht Gestank
  • Klärschlammverbrennung ist teuer
  • Lösungen: Deckel für Schlamm-Silos und Kamine für Trocknungshalle

Den Augustdorfern im Kreis Lippe stinkt's gewaltig: Grund ist die örtliche Kläranlage. Hier wird seit einem Jahr Klärschlamm getrocknet - und der stinkt. Am Montagabend (26.08.2019) haben Bürgermeister und Gemeindewerke zu einem Ortstermin eingeladen.

Kostspielige Klärschlammverbrennung

Da der Klärschlamm nicht mehr auf den Feldern ausgekippt werden darf, wird dieser jetzt verbrannt. Aber das ist teuer: Die Tonne kostet 100 Euro und mehr. Um die Gemeindekosten gering zu halten, trocknet man den Schlamm in Augustdorf in einer großen Halle. Dadurch wird er wesentlich leichter.

Mögliche Lösungsansätze

Aber wenn der Schlamm da vor sich hin trocknet, dann gärt er - und das stinkt gewaltig. Damit das nicht so bleibt, sollen zwei Schlamm-Silos einen Deckel bekommen und die Trocknungshalle über zwei Meter hohe Kamine, die den Gestank nach oben wegleiten.

Stand: 26.08.2019, 05:58

Weitere Themen