Toter im Maisfeld: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Polizeiabsperrband

Toter im Maisfeld: Verdächtiger in Untersuchungshaft

  • Untersuchungshaft für 28-Jährigen
  • Täter und Opfer osteuropäische Arbeiter
  • Staatsanwalt geht von Totschlag aus

Nach dem Fund einer Leiche zwischen Eslohe und Meschede hat der Haftrichter Untersuchungshaft gegen einen Verdächtigen angeordnet. Der 28-Jährige wird verdächtigt, den Mann getötet zu haben, dessen Leiche am Sonntagabend (01.09.2019) in einem Maisfeld entdeckt wurde.

Toter: Vermisster Ukrainer?

Der Tatverdächtige ist ein osteuropäischer Arbeiter, der mit dem Opfer in einer früheren Gaststätte in Meschede gewohnt haben soll. In der Unterkunft, in der mehrere osteuropäische Arbeiter leben, wurde Blut gefunden.

Die Polizei hält den Toten für einen Arbeiter aus der Ukraine. Eine Ukrainerin hatte ihren Sohn als vermisst gemeldet. Viele Merkmale, mit denen sie ihn beschrieb, passten zu der gefundenen Leiche.

Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag aus. Der Verdächtige hatte sich gestern (04.09.2019) in Wuppertal selbst der Polizei gestellt.

Schneise im Maisfeld

Die Leiche war am Sonntagabend (01.09.2019) nahe Eslohe-Oesterberge gefunden worden. Einem Jäger sei "an einem Maisfeld eine Schneise aufgefallen", sagte der Arnsberger Staatsanwalt Klaus Neulken am Dienstag (03.09.2019). Der Jäger sei dann in das Feld gegangen und habe nach einigen Metern die schon stark verweste Leiche entdeckt. Die Obduktion habe ergeben, "dass ein Gewaltverbrechen wahrscheinlich ist."

U-Haft für Verdächtigen 00:47 Min. Verfügbar bis 05.09.2020

Stand: 05.09.2019, 17:40