Bielefelderin baut barrierefreie Rampen aus Lego

Rollstuhlrampen aus Bielefeld

Bielefelderin baut barrierefreie Rampen aus Lego

  • Rollstuhlrampen aus Lego
  • Stadt Bielefeld: rechtlich einwandfrei
  • Ähnliche Projekte in anderen Städten

Die Bielefelderin Corina Huber baut Rampen aus Lego-Steinen. Diese werden vor Eingangsstufen von Geschäften in der Bielefelder Altstadt bereits eingesetzt und ersetzen Holz- oder Metallrampen für Rollstuhlfahrer.

Für Corina Huber, die selbst im Rollstuhl sitzt, bedeuten diese Rampen Freiheit. Es gebe viele Geschäfte, die nicht barrierefrei sind und mindestens eine Stufe hätten. "Mir liegt am Herzen, dass jeder die Möglichkeit hat, überall hinzukommen. Jedes Mal um Hilfe zu fragen, ist selbst für mich grausam", sagt Corina Huber.

Rechtlich offensichtlich kein Problem

Corina Huber

Corina Huber sammelt Lego für Rampen

Einige Geschäftsinhaber in der Bielefelder Altstadt haben bereits angekündigt, die Bielefelderin zu unterstützen und solche Rampen zu nutzen. Auch rechtlich seien die Rampen kein Problem, teilt ein Bielefelder Stadtsprecher auf Anfrage mit. Sie würden nur bei Bedarf ausgelegt und werden mit Gummimatten befestigt.

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Ein ähnliches Projekt gibt es auch in Köln

Deshalb sammeln Corina Huber und ein Freund weiter Lego für ihr Projekt. Über eine Facebook-Seite haben sie schon hunderte von Steinen gesammelt. Das Vorbild für ihre Aktion sind übrigens Facebook-Seiten in anderen Städten. Ein ähnliches Projekt gibt es zum Beispiel in Köln.

Stand: 05.07.2018, 15:41