Münster belohnt Umstieg auf Lastenräder

Münster belohnt Umstieg auf Lastenräder

  • Maximal 1.000 Euro pro Kauf
  • Startschuss fällt im März
  • Anreiz für den Umstieg aufs Rad

Wer in Münster ein Lastenrad kauft, soll von der Stadt belohnt werden. Sie will einen Teil des Kaufpreises übernehmen. Das hat der Stadtrat am Mittwochabend (13.02.2019) beschlossen.

Förderung wird gestaffelt

Die Förderung ist gestaffelt: In der Regel will die Stadt 30 Prozent der Anschaffungskosten erstatten, maximal aber 1.000 Euro für elektrische und 500 Euro für muskelbetriebene Lastenräder. Aber auch kleinere Anschaffungen werden belohnt - so gibt es einen 100-Euro-Zuschuss für Lastenanhänger. Allerdings ist der Fördertopf begrenzt: In diesem Jahr ist er mit 200.000 Euro gefüllt.

Stadt Münster belohnt den Umstieg auf  Lastenräder mit maximal 1000  Euro

Die Stadt will damit Menschen bewegen, "das Auto stehen zu lassen und kürzere Wege bequem und praktisch auf dem Rad zurückzulegen", sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. Ähnliche Prämien gibt es zum Beispiel auch in Aachen oder Köln.

Bonus aber nur für Privatleute

Die Anträge stellen können die Münsteraner ab März, die Vordrucke stehen im Internet. Die Originalrechnung und der Wohnortnachweis müssen vorgelegt werden. Gefördert werden aber nur Privatpersonen. Ausgeschlossen sind Firmen, die solche Lastenräder gewerblich nutzen wollen.

Stand: 14.02.2019, 10:28

Kommentare zum Thema

6 Kommentare

  • 6 Christoph Strotmann 15.02.2019, 16:20 Uhr

    Für Gewerbetreibende gibt es bereits finanziellen Rückenwind bei Lastenrädern Gruss C .Strotmann

  • 5 Dr. Karin Wendt 15.02.2019, 13:18 Uhr

    Gute Förderidee, nachhaltiger wäre aber, den Umstieg auch für Unternehmer interessant zu machen, wie etwa in Berlin

  • 4 Dr. Karin Wendt 15.02.2019, 13:09 Uhr

    Gute Förderidee. Nachhaltiger wäre jedoch, den Umstieg auch für Unternehmer interessant zu machen, wie etwa in Berlin.

  • 3 Martin Leutermann 15.02.2019, 11:48 Uhr

    Naja, ich würde die Wolbecker Straße innerhalb des Rings zum Beispiel für Aus sperren. Busse dürfen durch. Aber ansonsten kein Kraftverkehr.

  • 2 Wolfgang Riedemann 15.02.2019, 09:22 Uhr

    Liebe Leute, baut endlich auch die entsprechenden breiteren Radwege für die Lastenfahrräder. Die Radwege z. B. an den Ein- und Ausfallstrassen sind schon seit ewig zu schmal. Nur die Promenade zu fahren führt in der Regel nicht ans Ziel. Herzliche Grüße Wolfgang Riedemann

  • 1 Anonym 15.02.2019, 06:20 Uhr

    Und wie soll man diese rollenden Verkehrsbeginderungen mit dem Rad überholen? Richtig, gar nicht. Außer man weicht, wenn das überhaupt möglich ist, auf die Straße oder den Gehweg aus. Verbreitert erst mal die Radwege bevor ihr derartige Behinderungen fördert.

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