Trecker-Protest vor WDR-Studio Bielefeld

Landwirte protestieren vor dem WDR in Bielefeld

Trecker-Protest vor WDR-Studio Bielefeld

  • Protest von Landwirten vor WDR-Studio
  • Trecker blockieren Studio und Hauptverkehrsstraße
  • WDR-Studioleiter betont Gesprächsbereitschaft

Mit Traktoren blockierten etwa 40 Landwirte in Bielefeld am Dienstag (21.02.2020) rund eine Stunde lang Teile der Detmolder Straße und die Einfahrt zum WDR-Studio. Landwirte würden in der WDR-Berichterstattung zu negativ dargestellt, sagte ein Beschwerdeführer.

Kritik an WDR-Beiträgen

Studioleiter Jörg Brücher suchte das Gespräch mit den protestierenden Bauern. Dabei kamen auch Vorwürfe zur Sprache, die zuvor schriftlich formuliert worden waren: "Vornehmlich wird einseitig über dem Mainstream geschuldet Themen berichtet, und wir Landwirte werden all zu oft in ein schlechtes Licht gestellt", heißt es in einem so genannten "Leistungspapier" der Landwirte. Studioleiter Jörg Brücher zeigte Verständnis für die Landwirte, stellte aber klar, dass die vielen WDR-Beiträge zum Thema Landwirtschaft ausgewogen und fair sind: "Es gibt keine Kampagne gegen die Landwirte. So etwas machen wir nicht.“

Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten

Das Gespräch dauerte etwa eine Stunde. Die protestierenden Bauern luden WDR-Journalisten in ihre Betriebe ein, um sich vor Ort ein Bild über die moderne Landwirtschaft zu machen. Marcus Blome, Demo-Organisator aus Delbrück im Kreis Paderborn, verabredete sich mit Studioleiter Jörg Brücher zu weiteren Gesprächen mit einer Delegation von Landwirten.

Stand: 21.01.2020, 17:24