Landesgartenschau 2023: Höxter feiert erste Baustelle

Von Mareike Zeck

In rund eineinhalb Jahren soll in Höxter die Landesgartenschau eröffnet werden. Die erste Baustelle auf dem Gelände wurde nun feierlich eingeweiht. Land NRW und Stadt Höxter investieren zusammen rund 20 Millionen Euro.

Dort, wo in eineinhalb Jahren die Besucher der Landesgartenschau flanieren sollen, kamen in Höxter am Samstag mehr als 1.000 Besucher zusammen, um die ersten Bauarbeiten für das Gelände zu feiern.

Direkt am Weserufer wird zur Zeit an der ersten Baustelle für das Großprojekt Landesgartenschau gebaggert: Von der Altstadt in Höxter aus wird eine neue Promenade entstehen, die ganz nah am Wasser entlang bis zum Kloster Corvey führt. Eine 70 Meter lange Bank soll die Besucher zum Bleiben bewegen und die längste Bank NRWs werden.

Besucher radeln per Virtual Reality schon über Gartenschaugelände

Nach dem offiziellen Festakt, zu dem NRWs Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und die Heimatministerin Ina Scharrenbach gekommen waren, wurde am Weserufer direkt weitergebaggert.

Allerdings nicht von den Bauarbeitern, sondern von neugierigen Kindern, die im Rahmen eines kleinen Volksfestes und begleitet von ihren Eltern das schwere Gerät einmal ausprobieren durften.

Virtuell an der Weser entlang radeln. | Bildquelle: WDR / Mareike Zeck

Auf einem feststehenden Tandem und mit Virtual-Reality-Brille ausgestattet, konnten die Besucher außerdem schon einmal virtuell an der Weser entlang radeln. Durch das Gebiet, auf dem später die Landesgartenschau entsteht.

Altstadt, Weserufer und Kloster Corvey sollen verbunden werden

Höxter will sich als Stadt am Wasser und Stadt mit Geschichte präsentieren und bindet deswegen neben dem Weserufer auch das Kloster Corvey in das Gelände ein. Ein Teil des alten Gebäudes ist Weltkulturerbe und rund herum sollen die Besucher 2023 in aufwändig gestalteter Landschaft alles über das Kloster und seine Umgebung erfahren können.