Friedensbotschaft auf der Rahmedetalbrücke

02:47 Min. Verfügbar bis 28.02.2023

Friedensbotschaft auf der gesperrten A45

Stand: 28.02.2022, 15:03 Uhr

Auf der gesperrten Rahmedetalbrücke bei Lüdenscheid haben Künstler am Wochenende eine riesige Friedensbotschaft aufgetragen. Mit dem 300 Meter langen Schriftzug "Lasst uns Brücken bauen" wollen sie gegen den Krieg in der Ukraine protestieren.

An der Aktion waren rund 70 Künstler beteiligt. Sie hatten sich am Wochenende unbemerkt auf die gesperrte A45-Brücke geschlichen. Dort haben sie nach eigenen Angaben mehrere Stunden lang drei Tonnen Farbe auf eine Fläche von rund 6.000 Quadratmeter aufgetragen.

Menschen bemalen die Brücke

Drei Tonnen Farbe wurden aufgetragen

Die Lüdenscheider Initiatoren wollen mit der Aktion ein Zeichen gegen Krieg, gegen Spaltung und für ein gemeinsames Miteinander setzen. Ihre Botschaft fassen sie in den Worten "Lasst uns Brücken bauen" zusammen.

Keine Konsequenzen für Künstler

Eine Drohnenaufnahme der Brücke, die mit dem Spruch "Lasst uns eine Brücke bauen" bamalt ist

Auch von weit oben ist die Schrift noch gut zu erkennen

Die Kunst-Aktion war nicht ungefährlich. Die einsturzgefährdete Brücke ist für Fahrzeuge und Menschen gesperrt. Dennoch sieht die Autobahn GmbH von Konsequenzen ab. Die Botschaft der Künstler sei in der heutigen Zeit wichtiger denn je.

Man müsse Brücken bauen, um die Infrastruktur zu erhalten und auch die Menschen wieder miteinander verbinden, so Elfriede Sauerwein-Braksiek, die Direktorin von Autobahn Westfalen.

Über dieses Thema berichtete auch der WDR Hörfunk am Montag (28.02.2022) in der WDR2-Lokalzeit aus Siegen.