Klage von Warendorfer Ex-Landesgestütsleiterin erneut gescheitert

Nordrhein-Westfälisches Landgestüt

Klage von Warendorfer Ex-Landesgestütsleiterin erneut gescheitert

  • Landesarbeitsgericht bestätigt Kündigung
  • Luxusreisen und Nebengeschäfte
  • Vertrauenverhältnis verletzt

In letzter Instanz hat die ehemalige Leiterin des Landgestüts gegen ihre fristlose Entlassung geklagt und verloren. Das Landesarbeitsgericht Hamm urteilte am Donnerstag (14.03.2019) die Kündigung sei rechtens.

Damit gaben die Richter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als Arbeitgeber recht. Eine fristlose Entlassung der Gestütsleiterin als Landesbedienstete im März 2017 sei zulässig gewesen.

Vorwurf der Vorteilsnahme

Blick über die Schulter eines Mannes auf vier Menschen, die an einem Prozesstisch sitzen

Die Klage der ehemalige Landgestütsleiterin scheiterte

Das Gericht begründet das Urteil damit, dass ein besonderes Vertrauensverhältnis verletzt worden sei. Die ehemalige Landesgestütsleiterin war gemeinsam mit ihrem Stellvertreter und dem Hauptberittmeister entlassen worden, als Vorwürfe der Staatsanwaltschaft zu Vorteilsnahme im Amt konkreter wurden.

Es ging um Einladungen zu Luxusreisen ins Emirat Katar und um Nebengeschäfte. Im Februar hatte das Amtsgericht Warendorf die ehemalige Führungsriege darum schon zu Geldstrafen verurteilt. Dagegen haben die Beschuldigten aber Berufung eingelegt.

Ex-Landgestütsleiterin verliert erneut vor Gericht

WDR 2 14.03.2019 00:32 Min. WDR Online

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Stand: 14.03.2019, 20:00