Kreuzweg für die Schöpfung

Aktivisten tragen ein Holzkreuz von Gorleben nach Gartzweiler.

Kreuzweg für die Schöpfung

Über 26 Etappen tragen Aktivisten ein Holzkreuz von Gorleben nach Gartzweiler. Am Freitag sind die Tier- und Umweltschützer mit ihrem besonderen Ziel in OWL unterwegs.

Es sind Klima-und Umwelinitiativen, sowie christliche Gruppen und kirchliche Institutionen, die sich auf den Weg gemacht haben. Sie demonstrieren auf dem "Kreuzzug für die Schöpfung" für den Klima- und Umweltschutz, egal ob es um Autobahnen, Kohleenergie oder Tierschutz geht.

Vernetzung mit regionalen Initiativen

Dafür tragen die Aktivisten ein überdimensionales, gelbes Kreuz in 26 Etappen aus Gorleben über 470 km nach Lützerath, einem bedrohten Dorf an der Tagebaukante Garzweiler. Auf dem Weg übernachten die Teilnehmer zum Beispiel in Kirchengemeinden und auf Bio-Bauernhöfen. Sie vernetzen sie sich mit regionalen Initiativen, zum Beispiel Animal-Save aus Bielefeld. "Umweltschutz wird immer als Links angesehen, aber wir sind als Christen dazu verpflichtet die Schöpfung zu bewahren", sagt Michael Friedrich, einer der Organisatoren.

Hochwasser ist ebenfalls ein Thema

Auch die jüngsten Ereignisse starker Regenfälle in Nordrhein-Westfalen und der Pfalz bewegen die Aktivisten. "Die spornen uns an, die liefern uns Argumente , die machen uns wütend und das setzen wir in Aktion um", sagt einer der Teilnehmer.

Protest bei Tönnies

Am Dienstang will die Gruppe vor dem Schlachtbetrieb Tönnies demonstrieren. Für die Aktivisten ist das Unternehmen ein "Treiber beispielloser Umweltzerstörung".

Stand: 16.07.2021, 15:08