Baurecht für Umgehungsstraße Kreuztal

Baurecht für Umgehungsstraße Kreuztal

Nach jahrelangen Planungen und Diskussionen gibt es jetzt eine Planfeststellung für die Ortsumgehung Kreuztal. Es darf gebaut werden - theoretisch.

Karte der Ortsumgehung Kreuztal

Die neue Ortsumgehung ist Teil einer künftigen schnelleren Straßenanbindung Wittgensteins - von ihren Befürwortern auf den Namen "Route 57" getauft.

Der Ausbau der bestehenden Bundesstraßen 508 und 62 zwischen Kreuztal und Bad Laasphe ist die Ersatzlösung für einen Weiterbau der Autobahn 4 in Richtung Hessen. Der war jahrzehntelang geplant und schließlich endgültig verworfen worden.

Baukosten 44 Millionen Euro

Die Planfeststellungs-Unterlagen sind seit Dienstag (23.01.2017) für zwei Wochen im Kreuztaler Rathaus ausgelegt und auch über die Homepage der Bezirksregierung Arnsberg einzusehen.

Helmut Six, Willi Schäfer und Olaf Kemper von der BI "Weniger Lärm" studieren Planungskarte

Die "Route 57"-Befürworter schauen sich den Trassenplan an

Die Ortsumgehung soll südlich von Kreuztal von der Stadtautobahn Hüttentalstraße (B 54) abzweigen und südöstlich des Ortsteils Ferndorf wieder in die bestehende B 508 einmünden. Die Baukosten werden auf 44 Millionen Euro geschätzt.

Klage erwartet

Mit der Planfeststellung hat die Bezirksregierung Baurecht geschaffen. Das heißt aber nicht, dass es sofort los geht. Anfang 2019 sollen die Bagger anrollen - falls niemand gegen die Planfeststellung klagt. Damit allerdings rechnet die Bezirksregierung. Und in dem Fall könnte es bis zum Baubeginn zwei bis drei Jahre dauern.

Stand: 23.01.2018, 08:54