Verspäteter Prozess gegen Kreuztaler Hundezüchter

Streit um Hundezucht 03:06 Min. Verfügbar bis 15.01.2021

Verspäteter Prozess gegen Kreuztaler Hundezüchter

  • Bei Razzia über 100 Hunde beschlagnahmt
  • Später Prozessauftakt wegen überlasteter Richter
  • Kreuztaler Hundezüchter verklagen Kreis

Eine wegen Betrugs angeklagte Kreuztaler Hundezüchterfamilie soll sich spätestens ab Mitte 2020 vor Gericht verantworten. Das berichtet der WDR am Dienstag (14.01.2020). Der Familie wird vorgeworfen, Hunde illegal aus Osteuropa in Deutschland mit falschen Papieren verkauft zu haben.

Tierschützer brachten Verfahren ins Rollen

Vor drei Jahren waren nach einer Razzia über 100 Hunde beschlagnahmt und mehrere tote Tiere in Kreuztal gefunden worden. Tierschützer hatten das Verfahren in Gang gebracht.

Weil die Richter überlastet sind, kann der Prozess erst mit viel Verspätung in diesem Jahr stattfinden. Das teilte ein Sprecher des Hagener Landgerichts dem WDR mit.

Die Hundehändler haben inzwischen den Kreis Siegen-Wittgenstein auf über zwei Millionen Euro Schadensersatz verklagt: Sie wehren sich dagegen, dass die Hunde beschlagnahmt wurden.

Stand: 15.01.2020, 11:00