Viele Igel in Not in OWL

Ein Igel überquert eine Straße. Im Hintergrund Autoscheinwerfer.

Viele Igel in Not in OWL

  • Igel oft krank und schwach
  • Hitze und Trockenheit im Sommer setzte Igeln zu
  • Pflegestellen versorgen viele Tiere

In Ostwestfalen-Lippe werden derzeit viele kranke und schwache Igel gefunden und abgegeben, die nicht in den Winterschlaf kommen. Der Bielefelder Wildtierhilfe werden täglich drei bis vier neue Igel-Funde gemeldet – deren Pflegestelle aber versorgt derzeit schon etwa 70 bis 80 Tiere. Bei privaten Pflegestellen wird es deshalb allmählich eng, so bei dem Verein "Wildtierhilfe OWL".

Trockenheit, fehlende Insekten, Schädlingsgifte

Viele Igelmütter haben im Frühjahr ihren Wurf verloren, weil es viel zu heiß und trocken war, Insekten fehlten und kleine Igel durch Schädlingsgifte verendeten. Die im Oktober geborenen Jungtiere seien jetzt noch viel zu klein und schwach, um den Winter zu überleben, heißt es von den Wilddtierfachleuten.

Was tun beim Igel-Fund?

Igelhaus selbst bauen Hier und heute 10.10.2019 10:59 Min. Verfügbar bis 10.10.2020 WDR

Wer einen unterernährten, kleinen Igel findet, sollte ihn in einen großen Karton setzen, ins Warme holen, ihm Wasser statt Milch geben und eine Igel-Nothilfe informieren.

Stand: 13.11.2019, 08:11