Klimaschutz vor der Haustür im Märkischen Kreis

Begrünte Wand eines Hauses

Klimaschutz vor der Haustür im Märkischen Kreis

Von Heiko Dolle

  • Bereits mehrere hundert Anregungen zum Klimaschutz eingegangen
  • Acht Kommunen beteiligt
  • Ideenkarten sind bis Mitte Januar online

Der Märkische Kreis will den Klimaschutz in kleineren Kommunen fördern. Er hat deswegen mit acht Städten und Gemeinden eine Ideenkarte online gestellt. Die Bürger können da mit wenigen Klicks Anregungen geben, wie man in ihrer Stadt das Klima besser schützen kann.

Blühstreifen

Mehr Wildblumen werden von den Bürgern vorgeschlagen

In Plettenberg sind bereits über 60 Anregungen eingegangen. In Schalksmühle 26 und in Nachrodt-Wiblingwerde 28. Alle beteiligten Kommunen haben eines gemeinsam: Sie haben aufgrund ihrer Größe keinen eigenen Klimaschutzbeauftragten und wollen trotzdem den Klimaschutz voran bringen.

Fünf Themenfelder

Die Anregungen zum Klimaschutz sind vielfältig. Die Straßenbeleuchtung sollte zum Beispiel auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt werden. Die Bürger wünschen sich mehr Wildblumen sowie mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und E-Bikes. Außerdem sollten Naturerlebnispfade und Waldführungen für Schulklassen beispielsweise auf Kyrill-Flächen angeboten werden.

Einfache Online-Abgabe

Kreishaus Lüdenscheid

Der Märkische Kreis unterstützt die Kommunen mit einer Ideenkarte

Seine Idee online mitzuteilen, kommt bei den Bürgern gut an. "Die wird gelesen. Die wird ausgewertet. Und dann muss man gucken, ob die in irgendwelchen Maßnahmen mündet", sagt die Klimaschutzbeauftragte beim Märkischen Kreis Petra Schaller. "Hängt natürlich auch viel von der Finanzierung ab."

Der Märkische Kreis wird die vielen Ideen sammeln und dann mit den Kommunen beraten, wie sie umgesetzt werden können. Die Ideenkarten sind noch bis Mitte Januar auf den Homepages der Kommunen online.

Stand: 16.12.2019, 08:51