Bielefeld: Mutter getöteter Kinder hatte Kontakt zur Polizei

In Bielefeld wurden zwei Kleinkinder getötet

Bielefeld: Mutter getöteter Kinder hatte Kontakt zur Polizei

  • Mutter hatte Polizei um Hilfe gebeten
  • Beratungsgespräch zu häuslicher Gewalt
  • Zustand des Vaters bleibt kritisch

Die Mutter zweier mutmaßlich von dem Vater getöteten Kleinkinder hatte sich bereits Wochen vor der Tat an die Polizei gewandt. Das bestätigte am Freitagnachmittag (15.03.2019) eine Polizeisprecherin. Die Mutter nahm demnach im Januar Kontakt zur Polizei auf, weil sie sich von ihrem Lebensgefährten trennen wollte und Angst vor einer aggressive Reaktion hatte.

Beratungsgespräch über häusliche Gewalt

Die Polizei habe keine akuten Gefahren feststellen können. Außerdem hätte sie keine Anhaltspunkte für zurückliegende Straftaten gegen seine Partnerin oder die Kinder gehabt. Eine Anzeige sei ebenfalls nicht erfolgt. Ohne Hinweise auf eine Straftat könne die Polizei in solchen Fällen lediglich Beratungsgespräche vermitteln, heißt es von der Polizei. Es soll ein persönliches Beratungsgespräch zu häuslicher Gewalt stattgefunden haben.

Zustand des Vaters weiter kritisch

Der 41-Jährige Vater soll die beiden gemeinsamen Kinder mit einem Messer getötet haben. Anschließend versuchte er, sich selbst zu töten. Nach seinem Suizidversuch hatte er bei der Feuerwehr angerufen und um Hilfe gebeten. Dabei gestand er, seine Kinder getötet zu haben. Der Zustand des mutmaßlichen Täters ist weiter kritisch.

Stand: 15.03.2019, 15:24

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