Brand in Grevenbrück: Toter Dreijähriger wohl gewürgt

Brand in Lenestadt-Grevenbrück

Brand in Grevenbrück: Toter Dreijähriger wohl gewürgt

  • Motiv völlig unklar
  • Beschuldigter in Gefängniskrankenhaus
  • Er hatte Besuchsrecht unter Aufsicht

Der Dreijährige, der Anfang Mai in Lennestadt-Grevenbrück nach einem Brand tot aufgefunden wurde, ist gewürgt oder stranguliert worden. Das berichtete der zuständige Staatsanwalt am Dienstag (02.06.) auf Anfrage des WDR.

Vater schweigt zu Vorwürfen

Er hatte gegen den Vater Haftbefehl wegen Mordes beantragt. Nach der Tat soll der 33-Jährige die Matratze, auf der sein Sohn lag angezündet haben. Das Motiv für die Tat ist noch völlig unklar. Der Beschuldigte hat sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Er liegt jetzt in einem Gefängniskrankenhaus. Bei dem Feuer war er aus dem Fenster gesprungen und hatte sich schwer verletzt. Die Eltern des Jungen leben getrennt. Der Vater hatte ein Besuchsrecht, allerdings nur unter Aufsicht. An dem Wochenende, als die Tat passierte hatte er seinen Sohn nach Absprache aber allein.

Stand: 03.06.2020, 06:59