Minister Laumann besuchte Kinderhospiz in Bethel

Hand in Hand

Minister Laumann besuchte Kinderhospiz in Bethel

  • Sozialminister Laumann besuchte Kinderhospiz in Bethel
  • Anne Löffler erhält Kinderhospizpreis
  • Thema Sterben soll enttabuisiert werden

NRW-Gesundheits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann hat sich am Sonntag (10.02.2019) anlässlich des Tages der Kinderhospizarbeit in Bielefeld ein Bild von der Arbeit des Kinder- und Jugendhospizes in Bethel gemacht. Der CDU-Politiker ließ gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen weiße Ballons mit grünen Bändern steigen.

Das grüne Band ist das Symbol des Kinderhospiztages und kann als Zeichen der Solidarität getragen werden. Bundesweit fanden unter anderem Konzerte, Infostände, Lesungen, Filmvorführungen und Gottesdienste statt.

Anne Löffler erhält Kinderhospizpreis

In Aachen wurde die Künstlerin Anne Löffler aus Sinzig im Rahmen der zentralen Veranstaltung im Krönungssaal des Rathauses mit dem Deutschen Kinderhospizpreis 2019 ausgezeichnet.

Löffler engagiere sich seit 2001 in der Kinderhospizarbeit und gestalte Geburtstags- und Erinnerungskarten für die schwer kranken und bereits verstorbenen Kinder der Mitgliedsfamilien, sagte Hubertus Sieler vom Deutschen Kinderhospizverein.

Tod von Kindern enttabuisieren

Kinderhospiz Balthasar in Olpe.

Das Hospiz in Olpe war das erste Kinderhospiz in Deutschland.

Den Tag der Kinderhospizarbeit gibt es seit dem Jahr 2006 und findet immer am 10. Januar statt. Der Tag dient dazu, für die Hospizarbeit ehrenamtliche, finanzielle und ideelle Unterstützer zu finden.

Er soll auf die Situation von Kindern aufmerksam machen, die wegen ihrer Krankheit vermutlich nicht das Erwachsenenalter erreichen werden. In den stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhospizen werden die Familien begleitet.

Das älteste Kinderhospiz Deutschlands ist die Einrichtung in Olpe. Weitere stationäre Einrichtungen gibt es neben der in Bethel noch in Düsseldorf und Wuppertal.

Stand: 10.02.2019, 17:16

Weitere Themen