Autodiebstähle mit manipulierten Funkwellen

Auto in der Dunkelheit

Autodiebstähle mit manipulierten Funkwellen

  • Keyless-go-Technik ausgetrickst
  • Schlüsselsignale - Polizei rät zu großer Vorsicht
  • Teure Autos im Visier
Keyless Go

Ein Keyless-go-Schlüssel: Die Täter verlängerten sein Funkwellensignal

In Westfalen häufen sich offenbar Diebstähle von hochwertigen Autos. Betroffen sind vor allem Wagen mit der so genannten Keyless-Technik. In der Nacht zum Mittwoch (26.09.2018) wurde in Dülmen ein blauer Mercedes im Wert von rund 50.000 Euro gestohlen. Die dazugehörigen Schlüssel lagen allerdings noch im Haus. Die Diebe haben nach Einschätzung der Kreispolizei Coesfeld das Funkwellensignal des so genannten Keyless-Schlüssels mit einem technischen Gerät verlängert, den Wagen so geöffnet und gestartet.

Alufolie kann helfen

Durch solche Manipulationen lasse sich die Reichweite des Schlüsselsignals von wenigen Metern auf mehrere Hundert Meter verlängern, erläutert die Polizei. Sie rät: Wer so einen Schlüssel hat, sollte ihn im Haus am besten in einer Metallbox aufbewahren, notfalls reiche auch Alufolie - dadurch werde das Funkwellensignal abgeschirmt.

Diebstähle in mehreren Orten

Mit der selben Masche waren in den vergangen Tagen auch Fahrzeuge in mehreren anderen Orten gestohlen worden, unter anderem in Paderborn, Unna, Bad Lippspringe und Coesfeld.

Stand: 26.09.2018, 11:16

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