Kein Schulessen: Paderborner Catering-Firma insolvent

Schüler tragen Tabletts mit Essen

Kein Schulessen: Paderborner Catering-Firma insolvent

  • Kein Essen für 28 Schulen in Paderborn
  • Insolvente Catering-Firma in Vergangenheit abgemahnt
  • Zukunft für Schulessen ungewiss

Es klemmte schon länger beim Catering an den Paderborner Schulen. Mal gab es kaltes, mal gar kein Essen.

Das Schulverwaltungsamt verschickte Abmahnungen an die Catering-Firma und zahlte Eltern Geld zurück. Dass der Caterer am Donnerstag (20.12.2018) ohne Vorwarnung die Belieferung von 28 Schulen einstellte, überrascht die Stadtverwaltung.

Fraglich, ob neuer Lieferant gefunden wird

Ob ein neuer Essenslieferant bis zum Schulbeginn Anfang Januar gefunden wird, ist fraglich. "Die Schulverwaltung ist inzwischen dabei Wege zu finden, um nach den Weihnachtsferien die Schulverpflegung wieder auf neue Beine zu stellen", so Paderborns Schuldezernent Wolfgang Walter am Mittwoch (19.12.2018). Der Caterer hatte erst 2018 den Auftrag von der Stadt erhalten.

Vorwürfe gegen die Stadt Paderborn

Der insolvente Caterer erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung. Das Unternehmen hätte alle vertraglichen Vorgaben für das Schulessen eingehalten, die Schüler hätten die Qualität der Speisen gelobt. Die Beanstandungen der Stadt - zu lange Lieferzeiten, zu kalte Speisen - seien unbegründet, die Stadt habe den Caterer so in die Insolvenz getrieben.

Stand: 21.12.2018, 08:26