Kreis Höxter: Würgassen wird kein Endlager für Atom-Müll

Das ehemalige Atomkraftwerk Beverungen-Würgassen

Kreis Höxter: Würgassen wird kein Endlager für Atom-Müll

Aus dem geplanten Zwischenlager für Atommüll im Bereich des ehemaligen Kernkraftwerks Würgassen wird kein Endlager werden. Das gab am Donnerstag Beverungens Bürgermeister bekannt.

Alle 10 Städte im Kreis Höxter und die Nachbargemeinden von Beverungen in Niedersachsen und Hessen kämpfen gegen das geplante Zwischenlager für schwach und mittelradioaktiven Müll im Ortsteil Würgassen. Am Donnerstag wurde eine gemeinsame Resolution an die Bundesregierung geschickt.

Sorgen der Bevölkerung unbegründet

Bürgermeister Hubertus Grimm ist beunruhigt von der großen Sorge in der Bevölkerung, dass aus dem Bereitstellungslager ein Endlager werden könnte: "Daraufhin habe ich den Staatssekretär im Umweltministerium gebeten, uns zu bestätigen, dass es kein Endlager geben wird. Das hat er nun auch schriftlich getan und ausgeführt, dass die Voraussetzung zur Genehmigung für ein Zwischenlager nicht die gleichen sind wie für ein Endlager und deshalb ein Endlager ausgeschlossen ist."

Die NRW-Landesregierung hat gerade die kleine Anfrage der Partei Bündnis90/Die Grünen zur Standortfrage damit beantwortet, dass die Zustimmung zum Standort allein der Bundesregierung obliege.

Atomkraft-Debatte nimmt kein Ende in Würgassen

WDR 5 Westblick - aktuell 18.03.2020 05:18 Min. Verfügbar bis 18.03.2021 WDR 5

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Stand: 06.08.2020, 17:43